Kumoro Takashi ist ein Schüler einer Highschool in Tokyo. Beim faulenzen auf dem Dach bemerkt er einige sich merkwürdig verhaltende Menschen über den Schulhof torkeln und Leute angreifen. Er schaltet schnell und stürtzt in die Klasse um seine Jugendliebe und ihren Freund in sicherheit zu bringen. Kurz darauf fallen die Lebenden Toten in die Schule ein und richten ein Massaker an. Takashi und einige andere Überlebende registrieren das die Welt, wie sie sie kannten dem Untergang geweiht ist. Sie beginnen eine Odyse durch das zombieverseuchte Tokyo auf der Suche nach ihren Familien.
Wenn The Walking Dead die Zombiekalypse so darstellt wie sie warscheinlich wäre, dann zeigt Highschool Of The Dead die Zombiekalypse so wie sie sein sollte (note to self: hier cleveren Coke-Zero-Vergleich einfügen). Hier wird nicht Lamentiert, hier wird gehandelt. Hier gibt es keine von inneren Meinungsverschiedenheiten aufgeriebene Schicksahlsgemeinschaft sondern ein handfestes Abenteurerpack mit strahlenden Waffen, gut krassen Autos und vier reichbeeuterten Mädels. Denn bei Highschool of the Dead wird Fanservice noch grossgeschrieben. Und zwar nicht FANSERVICE. Sondern
Die Autoren mögen die Klassichen Zombies, ganz klar. Schon allein der Name der Serie ist eine Verbeugung vor George Romeros Night/Dawn/Day/Land of the Dead-Reihe. Witzig Finde ich auch das am ende eines Bandes alle verwendeten Waffen als Piktogramm und mit einer kleinen Beschreibung nochmal auftauchen, erinnert ziemlich an ein Computerspiel. Dazu kommen schone Zitate, wie der auf einer Seite auftauchende Shawn aus Shawn of the Dead, oder ein US-President der ganz klar George W. Bush darstellt inklusive einer Zombifizierten Condoliza Rice (Aussenministerin unter Bush, für die Leser aus der Zukunft die keine Ahnung mehr haben wer die Welt 2008 regiert hat). Optisch präsentiert sich Highschool of the Dead als ein Augenschmaus von Leuten die ihr Handwerk verstehen. Die Charaktere (und vorallem die Zombies) sind detailiert und schön auseinanderzuhalten (kein Standart unter Mangas), Waffen und Umgebung nahezu Photorealistisch wiedergegeben. Nur ganz selten mal ist ein Panel ein einziger Speedline-Salat. Und es gibt sogar ein paar Farbseiten! Schön sowas.Da der Cast von HotD ziemlich konstand ist lohnt es sich auf die Charaktere mal im Einzelnen einzugehen:

Kumoro Takashi:
Er ist der Hauptcharakter des Mangas. Eher ein durchschnittlicher Schüler und etwas rebellisch, macht er auch gerne mal blau, was ihm im Endeffekt auch das Leben rettet. Er ist in seine Jugendfreundin und Klassenkameradin Rei verknallt, die aber lieber mit seinen besten Freund geht. Der ist nämlich stärker, klüger und edeler, dafür wird er auch in Kapitel 1 gebissen, was das Feld für Takashi freimacht. Charakterlich bleibt er in der Serie ziemlich blass. Inoffizieller Anführer der Gruppe fällt er fällt immer die moralisch richtigen Entscheidungen wie z.B. die Rettung von Alice. Da es nur zwei Mönner in der Gruppe gibt, und er der atraktive von diesen beiden ist, findet er sich zwischen den Frauen wieder: Sowohl Rei als auch Saeko versuchen ihn anzumachen, auf die zurückhaltende, japanische Art natürlich. Er ist genau die Person die man(n) selbst sein will in so einer Situation. Seine bevorzugte Bewaffnung ist der Baseballschläger.
Miama
to Rei :Die Jugendfreundin von Takashi. Zwar war sie mit seinem besten Freund zusammen, aber nach dessen Tot bsinnt sie sich schnell auf alte Werte und versucht sich an Takashi ranzumachen. Sie ist Mitglied im Speerkampf-Klub und kann deswegen gut mit angespitzten Besenstielen und Bajonetten umgehen.
Bushujim
a Saeko:Das stille, starke Mädchen mit dem Cataner. Saeko ist Abkömling einer alten Budoka-Familie und hat von Kindesbeinen an viel über den Schwertkampf, sowie über die alten japanischen Sitten gelernt. Ein sehr zurückhaltender Charakter mit viel stiller Stärke und dem Ehrenkodex eines Samurais (sie exekutiert in Kapitel 2 einen Mitschüler auf dessen Wunsch, damit er nicht als Zombie zurückkehrt). Auf ihre sehr zurückhaltende Art versucht sie bei Takashi zu landen. Als Präsidentin des Kendo-Klubs ist sie Anfangs mit einem hölzernen Übungsschwert unterwegs, später steigt sie um auf ein echtes Cataner.
Mari
kawa ShizulaSeit ich Mangas mit öhm...männlicher Zielgruppe lese ist der durchschnittliche Brustumfang der weiblichen Charaktere stetig gestiegen. Heldenhafte Mangazeichner haben seit je her immer weiter experimentiert, WIE GROSS man Titten eigendlich zeichnen kann ohne das es albern aussieht. Marikawa Shizula ist die Krönung dieser Entwicklung (oder...dieser entTITTlung...haha, ich bin so klever!). Das Dekolté das diese arme Frau durch die Gegend schleppen muss könnte eine ganze Unterstufe mit Busenmasse versorgen und dann hätten immer noch alle Doppel-D. Abgesehen davon ist sie ausserdem noch die Schulkrankenschwester, das Dummchen der Serie und die einzige mit einem Führerschein.
Hiran
o KoutaKouta ist der zweite männliche Charakter und, ganz erlich, er ist mir echt unheimlich. Er ist klein und ein bischen pummelig, trägt eine Brille und wird von Saya gerne herumgeschupst. Wäre Saya so klug wie sie tut würde sie aber etwas vorsichtiger sein. Den Kouta ist ein Mensch vom Typ Robert Steinhauser. Er kennt jede Halbautomatik, Pumpgun, Pistole und sonstwie distanzbasierte Tötungsmaschiene aus dem FF und kann sie alle bedienen. Er weiss sogar welche Handgriffe zur stabilisierung einer Nagelpistole nötig sind, was worauf normale Leute im Traum nicht kommen würden! Wenn die Zombies ihm nicht zuvorgekommen wären hätte er die dezimierung siener Klassenkameraden eines schönen Tages wohl selbst in die Hand genommen, da bin ic
h mir sicher. Und wenn ihr meint er hätte dazu nicht den Schneid...KOUTA?!? WTF???
Es bleibt mir ein Rätsel wie lange er sich noch von Saya anschreien lässt ohne das er sie blutig verstümmelt. Es sei denn natürlich er steht da drauf.
Koutas Aussehen ist angeblich dem Autor der Mangaserie Helsing nachempfunden.
Takagi
SayaDas Brain der Truppe. Saya ist anstrengend Klug. Auf jede eher unvorbereitete Situation kennt sie eine Antwort (z.B. warum plötzlich alle Elektronik ausfällt) und sie Schreit gerne Leute an. Bevorzugt Kouta. Da sie und Kouta aber die beiden Brillenträger der Serie sind denke ich das da noch was laufen wird. Saya´s Eltern sind die ersten die die Truppe findet.
Maresato
Alice und ZeckeEin aufgelesenes kleines Mädchen und ein Hund. Bis jetzt sind sie eigendlich nur dabei um der Serie noch ein paar niedliche Caraktere zu spendieren. Und scheinbar auch um die Zielgruppe der Pedophielen mit ins Boot zu holen, anders kann ich mir solche Szehnen nähmlich einfach nicht erklähren:

Ist sich in die Hose machen eigendlich niedlich oder erotisch gemeint? Mache Fetische werde ich nie verstehen.
Bei all der Grossartigkeit die HighschoolOTD vereint gibt es doch ein paar Haare die mich in der Suppe wurmen (hä?)
Zum einen Alice und die Pedo-Momente. Naja, kann ich mir aber auch nur Einbilden. Zum zweiten Kouta. Siehe oben.
Und zum dritten die Eltern von Saya.
Darf ich vorstellen: Sayas Papa. Sayas Papa ist gross, schlägt gerne Leuten Köpfe ab, und Verschanzt sich mit seinen Männern in dem gewaltigen Anwesen seiner Familie, umringt von gut bewaffneten Gefolgsleuten und überlebenden Flüchtlingen. Zu seinen Hobbys gehören Teezeremonien, das Leiten von ultranatioalistischen paramilitärischen Organisationen und Kätzchenfotos im Internet angucken. Bluh? Sayas Vater ist der Don einer Gruppe von Uyoku Dantai, Japanischen Imperialisten. Das ist das Equivalent zu einer Freien Kameradschaft in Deutschland, also quasi japanische Nazis. Möglich das die Autoren das nur benutzen um zu Erklähren wo die Waffen herkommen, aber die nationalistischen Untertöhne gefallen mir an der Serie echt nicht. Hier zum vergleich eine friedliebende Japanerin:
Sie wird später mit dafür sorgen das Zombies noch mehr Leute umbringen.Verstöhrend finde ich auch diese Szehne:
Japaner haben ein Problem mit der Vergangenheitsbewältigung.Fazit: wenn man sich an den zuletzt genannten Punkten nicht stöhrt hat man mit Highschool of the Dead eine extrem Tempo- und aktionreiche Geschichte, die vorzüglich Gezeichnet und schön und nachvollziehbar Erzählt ist. Es ist ganz klar ein wohlfühlmanga von einer Gruppe Helden die ein wunderbar makaberes Abenteuer bestehen und viel zu viel Busen in die Kamera halten.
Leider ist dieses Prachtstück nach meinen Kenntnisstand noch nicht ausserhalb von Japan verlegt worden. Alle Seiten die ich bis jetzt gelesen habe sind Fanübersetzungen aus dem Internet, namentlich von OneManga (nur englisch leider). Wenn euch gefällt was ihr lest bitte ich eindringlich darum auch die Autoren zu unterstützen und Originalversionen zu kaufen von Amazon Japan. Sobald ich rausgefunden habe wie ich das Japanische Amazon bediene mach ich das nämlich auch. Sonst bleibt nur die einschlägigen Mangaverlage zu terroriesiern und zu hoffen das irgendwann mal eine Offizielle Deutsche oder Englische version Rauskommt.
Ich muss mir irgendwie mal ne clevere Schlusszeile zulegen.
- SpoonOTD
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